Mediation bietet hier eine einmalige Chance der Verständigung und des gegenseitigen Verstehens. Erfolgreich ist  INTERKULTURELLE MEDIATION  in diesem komplexen Gebiet bei gegenseitiger, grosser Offenheit aller Beteiligten. Auf Mediatorenseite sind die Akzeptanz des ‚Nichtwissens’ und die kulturbedingte Zusammensetzung des Leitungsteams ideale Voraussetzungen für gute Arbeit.

Doch: nicht jeder Konflikt in diesem Bereich ist ein interkultureller Konflikt, denn oft sind kulturunabhängige, zwischenmenschliche Komponenten Ursache von Unstimmigkeiten (siehe auch Nachbarschaft). Die Diagnosefähigkeit ist Voraussetzung für konstruktive, nachhaltige Lösungen in diesem, von vielen Eigenheiten geprägten Konfliktfeld.

Beispiele aus diesem Bereich:

  • Entsorgungstreit in multikulturell belebtem Hochhaus
  • Fragen der Akzeptanz eines neuen Familienmitglieds mit Migrationshintergrund
  • Konflikt um Arbeitseinsatz und Lohn eines Balinesen in einer Hotelküche
  • Soziale Spannungen unter zwei unterschiedlichen Ethnien
  • Mehrgenerationenkonflikt (Ehepaar Kroate / Schweizerin)
  • Geruchsemissionen durch srilankische Gewürze beim Kochen in 4-Familienhaus

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